"Tabakqualm 10.000mal gefährlicher als Umweltschadstoffe

Lungenfachärzte erklärten auf einem Fachkongreß im südfranzösischen Nizza, daß Tabakqualm 10.000mal gefährlicher für die Atemwege sei als die Belastung durch die Schadstoffe in der Umwelt." (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG vom 23.01.98 und 26.01.98)

Passivrauchen gefährlicher als Müllverbrennungsanlagen

Das UMWELTBUNDESAMT / INSTITUT FÜR WASSER-, BODEN- UND LUFTHYGIENE hat eine bemerkenswerte Studie veröffentlicht: Danach ist es gefährlicher, sich einige Stunden in einem verrauchten Raum aufzuhalten, als lebenslang an einer Müllverbrennungsanlage zu wohnen! Die Studie vergleicht die Dioxinbelastung für Anwohner einer Müllverbrennungsanlage (MVA) mit der eines Passivrauchers und stellt fest, daß "durch einen einzigen mehrstündigen Aufenthalt in einem verrauchten Raum in der Regel mehr Dioxine zusätzlich aufgenommen werden, als ein Anwohner einer MVA durch die MVA lebenslang zusätzlich aufnimmt"
(Umweltmedizinischer Informationsdienst 5/1994, S. 70: Dioxinbelastung durch Zigarettenrauchen; von DR. WOLFGANG ROTARD, UMWELTBUNDESAMT / INSTITUT FÜR WASSER-, BODEN- UND LUFTHYGIENE).

Hiroschima ist überall, wo Tabakrauch ist

"Die Radioaktivität in Räumen mit ETS [Environmental Tobacco Smoke = Umwelttabakrauch; F.W.] ist doppelt so hoch wie in reiner Luft [...]. [...] der Tabakrauch eine beträchtliche Noxe [Schadstoff, F.W.] darstellt. Verbunden mit den subjektiven Mißempfindungen ist eine Verringerung der Widerstandskraft gegen infektiöse Stoffe in der Luft, also eine Schwächung des Immunsystems. [...] Passivrauchen fordert mehr Todesopfer als alle anderen Umweltstoffe zusammen [...]."
(PROCHÁZKA: Manuskript des Vortrages "Passivrauchen", S. 2ff)

"Passivrauchen - Schon 30 Minuten schwächen das Herz

Das unfreiwillige Inhalieren von Tabakqualm hat dramatische Auswirkungen auf den Blutfluß im Herzen. Eine halbe Stunde genügt, um wichtige Zellen vorübergehend zu schädigen."
(SPIEGEL ONLINE - 25. Juli 2001)

Tausende von Menschen werden von Rauchern zu Tode bequalmt

"Studien zufolge gingen allein in den USA 3.700 Todesfälle durch Lungenkrebs und 37.000 tödliche Herzinfarkte auf das Konto der indirekten Inhalation des Tabakdunsts."
(SÜDDEUTSCHE ZEITUNG vom 07.03.1996, S. 26)