WIE WEHRE ICH MICH GEGEN ERZWUNGENES PASSIVRAUCHEN?

 

Noch dürfen Raucher ganz legal ihren Mitmenschen die Luft vergiften. Doch müssen wir ihre Rauch-Gas-Attacken widerspruchslos hinnehmen? Sicher nicht, vielmehr wollen wir ihnen entschieden entgegentreten.

Zur Abwehr dieser Angriffe auf unser Leben und unsere Gesundheit sollten wir Einfallsreichtum entwickeln und unerschütterliche Beharrlichkeit zeigen. Dazu einige Anregungen. Möglich sind:

1.

Beschwerden, schriftlich oder mündlich, gegebenenfalls bei dem Hauptverantwortlichen der jeweiligen Einrichtung. Wenn das nicht hilft, gezielt eine Dienstaufsichtsbeschwerde formulieren!
Bilden Sie Gemeinschaften, finden Sie zusammen Ideen für die wirksamste Art, bei Behörden Beschwerde einzulegen.

2.

Auch Klagen sind in einigen Fällen erfolgversprechend, besonders bei Rauchbelästigung am Arbeitsplatz.

3.

Das demonstrative Verlassen von verqualmten Räumlichkeiten mit Hinweis auf den Grund des Gehens. Vor Beginn einer Veranstaltung können Sie sich telefonisch erkundigen, ob rauchfreie Luft garantiert wird. Wie wäre es, wenn Sie für den Fall der Bequalmung eine Gasmaske bei sich hätten?
Wichtig: Verbünden Sie sich mit anderen Betroffenen und beschließen Sie gemeinsame Aktionen, tauschen Sie Erfahrungen aus, und bestärken Sie sich gegenseitig.

4.

Demonstrationen für ein rauchfreies Land. Sind Sie bereits in Verbänden organisiert, dann motivieren Sie diese, solche Aktionen mitzutragen. Gerade die Umweltbewegung könnte hier Wesentliches leisten, denn: warum nur AKWs belagern? Wollen wir nicht der Tabakindustrie unsere Mißbilligung ebenso deutlich zeigen?

5.

Gründen Sie eine Ideenwerkstatt, und sammeln Sie unvoreingenommen Einfälle. Besonders Schülerinnen und Schüler mögen sich hier angesprochen fühlen, denn junge Menschen bringen noch am ehesten die Bereitschaft mit, Impulse für wichtige Veränderungen in das Gemeinwesen hineinzutragen sowie neue und ungewohnte Lösungsansätze zu finden.

6.

Sagen Sie den Parteien vor der Wahl, warum Sie nicht für sie stimmen werden: weil sie es wiederum unterlassen haben, energisch gegen die Qualmerei einzutreten.

7.

Schreiben Sie doch einen Brief an den Bundesgesundheitsminister. Erklären Sie ihm, wie sehr Sie unter dem Passivrauchen leiden; schildern Sie im Zusammenhang mit Tabakqualm auftretende gesundheitliche Beschwerden, und fordern Sie durchgreifende Maßnahmen zum Schutz der Nichtraucher.

Wenn Sie bei Behörden, Institutionen, staatlichen Stellen u. ä. Beschwerde einlegen, so schicken Sie mir bitte eine Kopie zusammen mit dem Antwortbrief zu - auch und gerade, wenn dieser ablehnend ausgefallen ist.
Zu einem geeigneten Zeitpunkt kann dann geprüft werden, inwieweit und in welcher Art die Verantwortlichen haftbar zu machen sind.

Was die Tabakindustrie veranstaltet, das nenne ich Völkermord. Regierungen, die solches billigen, indem sie an der Legalisierung der Tabakdroge festhalten, machen sich der Beihilfe zu diesem Verbrechen schuldig.

Beachten Sie bitte auch Folgendes:
Sie sind zur Ersten Hilfe gesetzlich verpflichtet. Wenn Sie also Rauchwolken aufsteigen sehen, müssen Sie versuchen, löschend einzugreifen. Hoffentlich ist genug Wasser verfügbar; nehmen Sie doch für alle Fälle welches mit!


Autor und V.i.S.d.P.: Frank Wöckel, Postfach 61 07 16, D-10938 Berlin
                                    Berliner Bank, BLZ: 10020000,
                                    Konto-Nummer: 4222851430

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