ZITATE ZUR TABAKPLAGE

 

"JEDE ZIGARETTE IST KRIEG." (Irm Seufert)

"Die westliche Welt beginnt allmählich zu begreifen, daß die Zigarette einen größeren Blutzoll fordert, als alle Kriege zusammen. " (Jochen Aumiller: Nikotin-Letter, MMV Medizinverlag GmbH, München)

"Würde die Bundesregierung ihre Drogenpolitik konsequent auf den Tabak anwenden, müßte das Rauchen sofort verboten werden, die Manager der Tabakindustrie würden als Großdealer gemeinsam mit den Tabakbauern die Knäste übervölkern, den 25 Millionen Rauchern würden Entzugsprogramme angeboten werden und jeder einzelne Lungenkrebstote müßte als Drogentoter in den Bericht des Innenministers aufgenommen werden. ... Dennoch erfüllt der Tabak alle Kriterien einer Droge: Er führt zu Abhängigkeit und Entzugserscheinungen, zu Toleranzentwicklungen gegen die Substanz, in Überdosen zum Tod...
     Während jedes Heroinopfer auf der Bahnhofstoilette eine Meldung wert ist, gehen die jährlich 111 000 deutschen Opfer des Zigarettenrauchens in anonymen Sterbe- und Krebsstatistiken unter." (Manfred Kriemer: TAZ, 10.7.92)

"Dr. William Poland, Direktor des National Institute on Drug Abuse, ist der Meinung, daß Tabak eine viel stärkere Abhängigkeit als Alkohol oder Heroin verursacht. Er hält Tabak für achtmal tödlicher als übermäßigen Alkoholgenuß und für wesentlich schwieriger in der Behandlung als Heroinsucht. Außerdem vertritt er die Auffassung, daß Heroin in der Wirkung weniger tödlich ist als Tabak." (H. & M. Daimond: Fit fürs Leben II, 1992, TB, S. 119)

"... vehement gegen das Rauchen Partei zu ergreifen ist in jedem Fall berechtigt. Denn Rauchen ist weder ein harmloser Genuß noch eine verzeihliche Schwäche, sondern - da sind sich die Ärzte einig - ein gesellschaftliches Übel ersten Ranges. (Hervorhebung durch den Hrsg.)...
     Wer raucht, tut sich nicht nur selbst keinen Gefallen, er gefährdet auch rücksichtslos die Gesundheit anderer...
     Rauchen tötet mehr Menschen, als Alkohol, Heroin, Freitod, Feuer, Verkehrsunfälle und AIDS zusammen. ...
     Aufgrund der gesundheitlichen Schäden, die Rauchen anrichtet, wenden Krankenkassen ein Viertel ihrer Ausgaben alljährlich für die Behandlung von Krankheiten, die durch Tabakrauch verursacht wurden, auf." (Markus Weber: Apothekenzeitschrift "Gesundheit", 15.10.92, S. 9)

"Die Radioaktivität in Räumen mit Tabakrauch ist doppelt so hoch wie in reiner Luft...
     ... der Tabakrauch eine beträchtliche Noxe darstellt. Verbunden mit den subjektiven Mißempfindungen ist eine Verringerung der Widerstandskraft gegen infektiöse Stoffe der Luft, also eine Schwächung des Immunsystems ...
     Passivrauchen fordert mehr Todesopfer als alle anderen Umweltstoffe zusammen...
     Das Rauchen in der Öffentlichkeit muß verboten werden." (Dr. Eleonore Prochazka, Pharmazeutin, Toxikologin)

"Von den schädlichen Einflüssen durch Tabakrauch ... betroffen: ... bei jedem von insgesamt 800 Testpersonen im Alter von 4 bis 91 Jahren Nikotinspuren im Blut ... " (Berliner Zeitung, 23./24.1.93)

"... daß Passivrauchen nach Aktivrauchen und Alkoholkonsum bei den Todesursachen an dritter Stelle liegt...." (Nichtraucherbund Berlin)

"Jeder Allergiefacharzt an einem größeren Krankenhaus kann Ihnen von Leuten berichten, die zu den schätzungsweise dreißig bis vierzig Millionen Amerikanern gehören, die an Asthma, Heuschnupfen oder Nebenhöhlenbeschwerden leiden und gegenüber Tabakrauch derart empfindlich sind, daß sie krank werden und medizinische Behandlung, ja manchmal sogar der Einweisung ins Krankenhaus, bedürfen ...
     Das für mich verachtenswerteste, unverzeihlichste Ergebnis des passiven Rauchens ist der Schaden, der damit Kindern zugefügt wird.
     ... der Fötus zu wenig Luft bekommt (was gleichbedeutend mit Strangulieren ist), wird durch das Rauchen das Geburtsgewicht um bis zu zehn Prozent reduziert. Der Sauerstoffmangel kann zu Gehirnschäden führen. " (H. & M. Diamond: Fit fürs Leben II, 1992, TB, S. 128-129)

"... daß durch väterliches Rauchen während der Schwangerschaft es zu 1. erhöhter perinataler Sterblichkeit kam und 2. vermehrt faziale Spalten und schwere Mißbildungen (Hervorhebung vom Hrsg.) auftraten. " (Dr. E. Prochazka)

"Männer sollten einige Wochen vor der Zeugung ihres Kindes ... nicht rauchen, ... Es sei eine falsche Annahme, daß beschädigte Samenzellen bei der Befruchtung gar nicht erst zum Zuge kämen, ... Die möglichen Folgen sind: Zu geringes Geburtsgewicht des Babys, spontane Fehlgeburten, Erbschäden und sogar ein erhöhtes Krebsrisiko des Kindes." (Sächsische Zeitung, 29.10.92)

"Gerade für die armen Familien in der Dritten Welt ist Tabak nicht nur ein Krebsrisiko. Die Ausgaben für den Tabak gehen zu Lasten der Kindernahrung. ...
So kann man schätzen, daß bis zu 500 000 Kinder verhungern, weil ihre Eltern zum Rauchen verführt werden. " (Regenwälder Zeitung, 2/1988, S. 13)

"Im Gefolge von Tabakanbau finden wir verarmte Plantagenarbeiter und Pestizidvergiftungen, fehlgesteuerte Wirtschaft, ausgelaugte Böden, abgeholzte Wälder und Erosion ... Für die Trocknung des Tabaks wird Holz von mindestens 1,2 Millionen Hektar Wald pro Jahr verbraucht. Damit ist die Tabakindustrie der zweitwichtigste Verbraucher von Brennholz." (Regenwald Report 4/92)

"Der Eine-Packung-pro-Tag-Raucher verbraucht alle zwei Wochen eine ganzen Baum nur für den Anbau des Tabaks für diese Zigaretten. " (Nichtraucherbund Berlin)

"Nach Expertenaussagen auf dem Kongreß "Wasser Berlin 85" verseucht eine Zigarettenkippe 40 Liter Trinkwasser." (Nichtraucherbund Berlin)

"Passivrauchen ist mindestens 100 mal gefährlicher als Asbeststaub...." (Bundesgesundheitsamt Berlin)

"RAUCHEN IST EIN VERBRECHEN." (Frank Wöckel)


DMW 1987, 112. Jg., Nr. 26 Remmer: Tabakrauch, der für den Menschen gefährlichste Schadstoff in der Luft
    Erholungsgebiete Industriereviere Restaurants, Büros mit Rauchern MIK-Wert1
Schadstoffe:          
Staub (µg/m3) 28 - 76 142 - 186 100 - 600  
SO2 (µg/m3) 3 - 25 134 - 184 20 - 200  
NOx (µg/m3) 4 . 10 43 - 55 100 - 500 100
CO (µg/m3) 0,02 - 1 1 - 5 1 - 12 10
           
Kanzerogene:          
Benzpyren (µg/m3) 0,4 - 2 10 - 90 1 - 20 --
Methylnitrosamin (µg/m3)   > 3 10 - 100 --
Kokanzerogene:          
Formaldehyd (µg/m3) -- -- 500 --
Akrolein (µg/m3) -- -- 20 - 100 --
1 MIK = Maximale Immissions-Konzentration



Autor und V.i.S.d.P.: Frank Wöckel, Postfach 61 07 16, D-10938 Berlin
                                    Berliner Bank, BLZ: 10020000,
                                    Konto-Nummer: 4222851430

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