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a) Vor Beginn einer Veranstaltung können Sie sich telefonisch erkundigen, ob rauchfreie Luft garantiert wird. Verqualmte Räumlichkeiten sollten Sie im Interesse der eigenen Gesundheit sofort verlassen, am besten demonstrativ unter Angabe des Grundes. "Hier stinkt es bestialisch" reicht als Anmerkung aus und bewirkt oft mehr als lange Diskussionen. Wie wäre es, wenn Sie zusammen mit Freunden verqualmte Behörden mit Gasmaske aufsuchen würden? |
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b) Umweltschützer belagern Atomkraftwerke und behindern Atommülltransporte. Bei einer Fahrraddemonstration für "Rechtsschutz gegen Luftschmutz" in Berlin schrien Öko-Aktive: "Autos stinken" - mit der Zigarette in der Hand... Die Umweltverbände würden sicher an Glaubwürdigkeit und Beliebtheit gewinnen, wenn sie sich zur Abwechslung einmal für den Schutz vor der Zwangsberauchung einsetzen und vor allem die Qualmerei in den eigenen Reihen abstellen würden. Sind Sie also in einem solchen Verband organisiert, so drängen Sie darauf, daß dieser mit entsprechenden Aktionen gegen die Natur- und Gesundheitszerstörung infolge des Tabakkonsums Stellung nimmt, oder treten Sie aus, wenn er dieses Thema beharrlich totschweigt. |
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c) Frauen demonstrieren für die Legalisierung des Mordes am wehrlosen Fötus (Schwangerschaftsabbruch). Wie wäre es, wenn sie sich zur Abwechslung einmal für den Erhalt des Lebens einsetzen würden? |
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d) Sagen Sie Politikern vor der Wahl, warum Sie nicht für Sie stimmen werden - weil sie den gesetzlichen Nichtraucherschutz verhindert haben, anstatt diesen durchzusetzen. Kennen Sie einen Politiker, der sich glaubwürdig für einen wirksamen Schutz vor der Zwangsberauchung einsetzt, so sprechen Sie ihm Ihre Anerkennung aus und bieten ihm Unterstützung an. |
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e) Schreiben Sie dem Bundesgesundheitsminister und erinnern Sie ihn an seine Mitverantwortung für die jährlich 250.000 Aktiv- und 15.000 Passivrauchtoten in Deutschland. Sie können gern hinzufügen, daß Politiker, die an der Legalisierung der Tabakdroge festhalten, den Anbau derselben mit Steuergeldern fördern und sogar Werbung für diese Todesdroge zulassen, wegen Unterstützung der Drogenmafia und Begünstigung von Massenmord im Gefängnis sitzen sollten und nicht im Bundestag. |
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f) Gründen Sie eine Ideenwerkstatt und sammeln Sie unvoreingenommen Einfälle. Besonders diejenigen Menschen mögen sich angesprochen fühlen, die die Bereitschaft mitbringen, ungewöhnliche Lösungsansätze zu suchen und neue Impulse für wichtige Veränderungen in das Gemeinwesen hineinzutragen. |
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g) Für Aktionen des zivilen Ungehorsams empfehle ich ein vorheriges Literaturstudium des Lebens und Wirkens von Mahatma Gandhi, Danio Dolci und Martin Luther King jr. Wie wäre es beispielsweise mit einem gemeinschaftlichen Hungerstreik für Nichtraucherrechte? Oder mit einem Sitzstreik vor einer Zigarettenfabrik und vor dem Bundestag? Zugegeben, das sind abgegriffene Methoden, aber vielleicht fällt Ihnen noch etwas Spektakuläreres ein. |
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h) Verbünden Sie sich mit anderen Betroffenen und beschließen Sie gemeinsame Aktionen, tauschen Sie Erfahrungen aus und bestärken Sie sich gegenseitig. Vermeiden Sie übermäßigen Ärger. Gehen Sie vielmehr Ihre Aktionen spielerisch und zuversichtlich an und genießen Sie es, den Rauchstinkern und der Drogenmafia Paroli zu bieten. Sie können dabei sehr viel lernen und wichtige Erfahrungen sammeln. |
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i) Sind die Aktionen originell genug, dann informieren Sie die Presse! Sie haben möglicherweise gute Chancen, sich am nächsten Tag in einer Zeitung wiederzufinden und vom Fernsehen eingeladen zu werden. Insbesondere wenn Sie Erfolge erzielt haben, sollten Sie diese über geeignete Medien öffentlich machen lassen, damit auch andere Menschen davon erfahren und zum Widerstand gegen die Zwangsberauchung ermutigt werden. Suchen Sie sich aber vertrauenswürdige Journalisten aus; eine seriöse Berichterstattung ist leider keine Selbstverständlichkeit, sondern eher die Ausnahme. |
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